Abschluss-Fachveranstaltung "Von fem.point zu fem.powerment - Berufliche Zukunft nachhaltig gestalten"

Vorstellung der Projektergebnisse bei der Abschlussveranstaltung von fem.point
Neuanfänge - Ein Trialog über Selbstwirksamkeit: Lilly Coenen (Goldnetz e.V.) im Gespräch mit Natalia Lomonosova, (Psychologin), Zinaida Andriichuk (fem.point-Teilnehmerin) und Natalia Werth (fem.point Jobcoach) © fem.point

Das Projekt fem.point war ein Beratungs- und Coachingangebot für aus der Ukraine geflüchtete Frauen in Bezug auf Leben, Bildung und Arbeiten in Deutschland. Es  wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Aktionsprogramms „Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen“ (GAPS). 

Seit August 2022 hat fem.point ukrainische Frauen beim Ankommen in Berlin und bei ihrem Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt begleitet. Fem.point endet am 31.3.2025.

Podiumsmdiskussion mit Dr. Jonna Rock (DeZIM-Institut), Pauline Hachenberg (Bundesstiftung Gleichstellung), Christin Drüke (Beauftragte für Diversity und Inclusion, Forvis-Mazars), Alexandra Achalsky (Migrationsbeauftragte der Agentur für Arbeit Süd), Angela Dovifat (Geschäftsführerin, Goldnetz gGmbH) und Thomas Fischer (BMFSFJ) (v.r.n.l.) © fem.point

Bei der Abschluss-Fachveranstaltung wurde der Blick darauf gerichtet, welche Faktoren eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration hier in Deutschland unterstützen. Die Veranstaltung fand im Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) statt, welches das Projekt mit seinen Forschungsergebnissen und seiner wissenschaftlichen Perspektive von Beginn an bereichert und unterstützt hat. Das DeZIM-Institut forscht seit 2017 zu gesellschaftlicher Teilhabe und Vielfalt, zu Diskriminierung und Rassismus. 

Vorgestellt wurden die Projektergebnisse. Zudem gab es Gelegenheit, diese vor dem Hintergrund zweier aktueller Studien zu beleuchten. Jonna Rock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DeZIM- Institut referierte zu der Bedeutung von Mutterschaft und Solidaritätspraktiken bei Frauen im Exil und Frau Pauline Hachenberg stellte die von der Bundesstiftung Gleichstellung in Auftrag gegebene Studie Geschlechtergerechtigkeit im Aufenthaltsrecht? Ein Gleichstellungs-Check des Aufenthaltsgesetzes vor. 

In der abschließenden Podiumsdiskussion setzte sich ein vielfältig besetztes Panel intensiv mit der Frage auseinander, wie eine erfolgreiche berufliche Integration geflüchteter Frauen aus der Ukraine in Deutschland gestaltet werden kann. Ziel war es, gemeinsame Strategien zu identifizieren, die die berufliche Integration geflüchteter Frauen aus der Ukraine nachhaltig unterstützen und stärken.

Mehr Infos und den Live-Stream der Veranstaltung finden Sie auf der Projektwebseite von fem.point

Factsheet: „Fempowerment“ durch fem.point 

Die Ergebnisse des Projekts fem.point wurden in einem Factsheet festgehalten. Es bereitet Erkenntnisse und Daten zum Integrationsprozess der Projektteilnehmerinnen auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Das Factsheet finden Sie hier.